Drei Tore zum Abschied - Roy sagt Servus!
Mit einem Dreierpack gegen den SC Heerenveen hat Roy Makaay seine aktive Profi-Laufbahn beendet und einen glanzvollen Schlusspunkt hinter eine erfolgreiche Karriere gesetzt. Beim 6:2 (2:2)-Heimsieg von Feyenoord Rotterdam am letzten Spieltag der niederländischen „Eredivisie“ ließ der 35 Jahre alte Angreifer noch einmal seine Torjägerqualitäten aufblitzen, ehe er in der 77. Minute unter dem Beifall der 43.000 Zuschauer im „De Kuip“ begeistert verabschiedet wurde.
„Das war heute ein sehr emotionaler Tag für mich, ich bin wirklich überwältigt“, sagte Makaay, der am kommenden Donnerstag im Rückspiel des Pokalfinals gegen Ajax Amsterdam sein endgültig letztes Spiel bestreiten wird, nach der Partie gegen Heerenveen, in der er zudem noch einen Treffer vorbereitete. „Jetzt wollen wir noch das 0:2 gegen Ajax drehen und den Pokal gewinnen, das wäre der krönende Abschluss“, meinte Makaay weiter.
Neben Makaay (12./58./74.) trafen Stefan de Vrij (33.), Jon Dahl Tomasson (50.) und André Bahia (86.) für Feyenoord, Christian Grindheim (11.) und Viktor Elm (22.) erzielten die Treffer für die Gäste. Durch diesen Sieg und dem zeitgleich 1:1 zwischen Alkmaar und PSV beendet Feyenoord die Saison auf Rang vier.
Bereits nach 12 Minuten schlug das „Phantom“ gegen Heerenven zum ersten Mal zu. Nachdem Grindheim eine Minute zuvor die erste Gäste-Chance zur Führung nutzte, traf Makaay nach Vorlage von Bahia zum 1:1-Ausgleich. Nur wenig später ging Heerenveen durch Elm (22.) erneut in Führung, doch kurz darauf legte Makaay mustergültig für De Vrij auf, der den 2:2-Halbzeitstand markierte.
Nach dem Seitenwechsel brachte Tomasson (50.) die Gastgeber erstmals in Führung, keine zehn Minuten später folgte Makaays zweiter Streich, als er einen Abpraller im Strafraum zum 4:2 im Tor versenkte (58.). Doch es kam noch besser: Just in dem Moment, als er gegen Luc Castaignos ausgewechselt werden sollte, markierte Roy mit seinem letzten Ballkontakt in einem Ligaspiel seinen dritten Treffer des Tages (74.). Unter den Ovationen der Feyenoord-Fans wurde er daraufhin ausgewechselt. Den Endstand in einer denkwürdigen Partie besorgte Bahia, der in der Schlussphase noch auf 6:2 erhöhte.


